Immer einen Schritt voraus

Die Heimat ist Schwörer wichtig


Interview: Johannes Schwörer


Energie sparen, CO2-Ausstoß reduzieren – dies ist für Industrieunternehmen das Gebot der Stunde. Weil Fertighaus-Spezialist Schwörer-Haus in seinem 1800-Mann-starken Werk in Hohenstein schon lange unter anderem mit seinem Biomasse-Heizkraftwerk 9000 Kilowattstunden Strom produziert, erhielt das Unternehmen im Juli 2011 die Auszeichnung „Klimaschutz-Unternehmen“. Das Gütesiegel aber würdigt auch die breite Produktpalette an energiesparenden Häusern. Die Modellvielfalt reicht von Niedrigenergiehäusern der Effizienzklasse 70, 55 und 40 – die gesetzliche Vorgaben sogar unterschreiten – über das Passivhaus (Nullenergiehaus) bis zum Flaggschiff der Hohensteiner – den Energie Plus-Haus-Modellen „Köln“ und „Schöner Wohnen“.

Bundesweit haben diese Auszeichnung nur 15 Betriebe erhalten. Diese Exzellenzinitiative hat die Bundesregierung gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag initiiert.

Viel Sonne in den Produktionsablauf holt Schwörer-Haus mit seinen 977 Quadratmetern Solarmodulen auf den Werkshallen: Diese Investition erzeugt 136000 kWh Strom, was einer jährlichen CO2-Einsparung von 120577 Kilogramm entspricht. Auch das Holz für das eigene Sägewerk wird gehobenen Umweltansprüchen gerecht. Nach dem Motto „Holz der kurzen Wege“ bezieht Schwörer den Rohstoff im Umkreis von nur 50 Kilometern bei nachhaltigen, PEFC-zertifizierten Forstbetrieben.

Kommentare sind geschlossen.